Installation von VMware Tools auf Debian Lenny

apt-get install build-essential psmisc gcc-4.1 linux-headers-$(uname -r)
tar xfzv VMwareTools-7.8.4-126130.tar.gz
./vmware-tools-distrib/vmware-install.pl
CC=/usr/bin/gcc-4.1 /usr/bin/vmware-config-tools.pl

gcc-4.1 ist notwendig, wenn der Kernel (z.b. aus den Repositories) mit einer anderen GCC Version kompiliert wurde, als auf dem System vorhanden:

Your kernel was built with “gcc” version “4.1.3″, while you are trying to use
“/usr/bin/gcc” version “4.3.2″. This configuration is not recommended and
VMware Tools may crash if you’ll continue. Please try to use exactly same
compiler as one used for building your kernel. Do you want to go with compiler
“/usr/bin/gcc” version “4.3.2″ anyway?

mysql-server-5.0 ohne exim4 installieren

aptitude --without-recommends install mysql-server-5.0

Piratenspot – Mach mit!

Piratenspot, der Wahlwerbe-Wettbewerb der Piratenpartei, bringt deinen Wahlwerbespot ins deutsche Fernsehen. Produziere einen Wahlwerbespot für die Piratenpartei und reiche ihn zum Wettbewerb ein. Wenn dein Spot nach der offenen Abstimmung als Sieger hervorgeht senden wir ihn als Wahlwerbung im bundesweiten Fernsehen!

Piratenspot – Mach mit!

Keimen von Samen mit Perlite im Keimbeutel

Da ich nun auch mehr oder weniger meinen grünen Daumen gefunden habe, habe ich nun vor eine Chili-Pflanze in der Wohnung aufzuziehen. Dabei will ich die Beleuchtung über LEDs versuchen und das ganze in einem Hydroponik-System (d.h. komplett ohne Erde) aufzuziehen.

Da ich aktuell überhaupt keine Ahnung von Pflanzen habe werde ich mich vorerst an Samen wie Radieschen oder Salat probieren bevor ich zur Chili übergehe.

Perlite
Perlite ist ein leichtes, chemisch reines, weißes Substrat was bei Hydroponik-Systemen als Substrat für die Pflanzen verwendet wird, aber auch als Isoliermaterial beim Hausbau Verwendung findet. Das Substrat ist sehr gut wasserleitend und wasserspeichernd, so das wir es super für die Keimung verwenden können.

Wichtig ist, das wir für die Pflanzen das unbehandelte Perlite nehmen!

Das richtige Perlite ist entweder Isoself (aus dem Baumarkt) oder Perligran / Agriperl (aus dem Gartencenter). Beide sind nutzbar und sind meines Wissens auch identisch, nur das Perligran / Agriperl unter einem anderen Namen teurer verkauft wird ;).

Mein Perlite ist Isoself aus dem Baumarkt (Obi) für 9,90€ im 100 Liter Sack:
DSC05712 575x431 Keimen von Samen mit Perlite im Keimbeutel
DSC05717 575x431 Keimen von Samen mit Perlite im Keimbeutel

Falls ihr euch nicht sicher seit, ob ihr das richtige Perlite habt: Perlite weißt die Eigenschaft auf, 45-50% Wasser zu speichern. Leert einfach 100ml Perlite in 100ml Wasser rein, wartet 2 Minuten und leert das Wasser wieder raus. Wenn nun ca. 45-60ml Wasser übrig bleibt, habt ihr das richtige.

Keimbeutel
Um nun einfache Samen wie Radieschen oder Salat keimen zu lassen, hab ich eine handvoll Perlite genommen, das in Wasser geschüttet und 10 Minuten gewartet. Nachdem sich das Perlite vollgesaugt hat, einfach das Wasser wegschütten und das Perlite in einen verschließbaren Beutel kippen.

Danach die Samen rein, Beutel zu und an einen warmen Platz stellen (je nach Samen eben beachten). Da die Feuchtigkeit nicht weg kann, brauch man auch nicht gießen oder ähnliches.

Meine Samen (keine Ahnung mehr was das genau war) haben bereits nach wenigen Tagen gekeimt:
DSC05720 575x431 Keimen von Samen mit Perlite im Keimbeutel
DSC05721 575x431 Keimen von Samen mit Perlite im Keimbeutel

Meine ersten Versuche mit der Natur haben also erfolgreich geklappt :).

snmpd: cannot open /proc/net/dev or /proc/net/snmp

I get the following message in syslog from snmpd:

Jun 22 17:10:43 test snmpd[9508]: cannot open /proc/net/snmp ...
Jun 22 17:10:45 test snmpd[9508]: cannot open /proc/net/dev ...

The problem is, that snmpd has no rights to access the proc-filesystem to gather information about interfaces and so.

check the rights of the user and group of snmpd:

root@test:~$ cat /proc/$(pidof snmpd)/status | grep -i -e "^[u|g]id"
Uid:    106     106     106     106
Gid:    0       0       0       0

In my case, the problem was that i was running a grsec kernel (stupid default kernel of my root) and access to proc by users was permitted by the kernel.
to change this, you must change your kernel config (see grsecurity for instructions).

another solution is to change the user or group to a special grsec user/group. but event this is not working correct under some distributions, but patching the source code of snmpd may help.

Stromsparender Home-Server

Nachdem meine Server im Keller nun zuviel Strom verbrauchen (über die Zahl schweigen wir an dieser Stelle, aber ca. ein halbes kWatt) und ich irgendwann den Strom auch mal selber zahlen muss, muss nun ein neuer Server her, der Router, Fileserver und Entwicklung in einem ersetzt.

Anforderungen:
- mind. 5x SATA2 (2x Backup Raid1, 2x Daten, 1x System)
- mind. 2x PCIe / PCI oder 2x Gigabit NIC
- Sockel 775

Mainboard

Ich entschied mich für das Intel Classic Series DG43NB Mainboard aus folgenden Gründen: ICH10 (dadurch 6x SATA2), Chipsatz TDP (G43) von 17 Watt und 3x PCI sowie 3x PCIe. Ebenso gefiel mir das einfache Layout.
Anfangs war ein Mini-ITX Mainboard geplant, die zwar weniger Strom verbrauchen, jedoch meist aufgrund des fehlenden Platzes schlecht erweiterbar sind (Ram, PCI, PCIe, SATA, etc.).

DG43NB 350x452 Stromsparender Home Server

CPU

Vorerst ist eine Intel Core 2 Duo E7400, 2x 2.80GHz CPU geplant, da ich noch nicht den kompletten Überblick über den Stromverbrauch der C2D-CPUs habe, kann sich das hier noch ändern.

Intel core 2 duo cpu 350x262 Stromsparender Home Server

Kühler

Als CPU-Kühler kommt der günstige, jedoch sehr gute Arctic Cooling Freezer 7 Pro drauf. Da nicht übertaktet wird, ist dieser mehr als ausreichend.

7612 3 Stromsparender Home Server

Ram

Die üblichen Kingston Speicher: Kingston HyperX DIMM SLI Kit 2GB PC2-6400U CL4-4-4-12 (DDR2-800).
206551 Stromsparender Home Server

Gehäuse

Für den Home-Server lege ich das gleiche Gehäuse zu, was ich für meine Workstation nutze: Chieftec UNI BH-02
Man hat Platz für 6x 3,5″ (was genau auf die SATA Anschlüße vom Mainboard passt), super Kühlmöglichkeit der Platten (seitlich rein und raus) und der Ein- und Ausbau von Hardware geht meist schraubenlos von statten.

303441 Stromsparender Home Server

Netzteil

Als Netzteil sollte ein 80 Plus her, jedoch weniger aus den Gründen des Stromverbrauchs, sondern mehr aus der besseren Qualität der Bauteile, die vorhanden sein müßen, um den hohen Wirkungsgrad zu erreichen. Ich entschied mich für folgendes Netzeil: Enermax PRO82+ 385W ATX 2.3.
Mit 385Watt hat die Kiste mehr als ausreichend Strom. Da jedoch nur 4x SATA Stromstecker vorhanden sind, müßen zwei Molex-Anschlüße dafür herhalten. Solch ein Adapter steht dann natürlich in keinem Verhältnis zu einem Enermax Netzeil mit 6x SATA. Das Enermax ist Pro-82 Bronze zertifiziert und hat bei 20% (77 Watt) einen Wirkungsgrad von 82%.

enermax pro82 385w 350x262 Stromsparender Home Server

Kosten

Hier eine Auflistung der Preise für die einzelnen Komponenten:

Intel Classic Series DG43NB bulk, G43 (dual PC2-6400U DDR2) 72,00 €
Intel Core 2 Duo E7400, 2x 2.80GHz 86,00 €
Arctic Cooling Freezer 7 Pro 14,00 €
Kingston HyperX DIMM SLI Kit 2GB PC2-6400U CL4-4-4-12 (DDR2-800) 32,00 €
Chieftec UNI BH-02 schwarz 51,00 €
Enermax PRO82+ 385W ATX 2.3 52,00 €
Summe ca. 310,00 €

Nach einer kurzen Break-Even-Point Analyse (hat man in der Schule tatsächlich etwas gelernt) stellt sich heraus, das sich der Kauf des neuen Servers bereits nach 4,5 Monaten lohnt.

Update (29. September 2009 07:30):
Habe soeben die Preise aktualisiert, nun ingesammt 10€ günstiger ;).

Chenbro ES34069

product6213775631 575x736 Chenbro ES34069
product6213780907 575x805 Chenbro ES34069

Links:
Hersteller
Manual (PDF)
LogicSupply Review Part 1
LogicSuply Review Part 2
Another Review
Leserreview Barebone Center

Debian Lenny auf Hosteurope VPS installieren

Mit dem folgenden Howto zeige ich euch, wie man auf einem Hosteurope VPS (Virtual Private Server), der unter der Virtualisierungssoftware Parallels läuft, ein aktuelles Debian Lenny installiert. Leider ist nur Debian 4.0 als neustes Debian-Image verfügbar, daher installieren wir Lenny mittels debootstrap über den Recovery-Modus.

Installation

Als aller erstes Installieren wir debootstrap unter dem bereits laufendem Etch-System:

apt-get update
apt-get install debootstrap

Wir werden das neue Lenny-System in einem Unterordner innerhalb des alten Systems installieren.

mkdir /.new

Das neue Lenny-System wird nun mittels debootstrap in den Ordner /.new installiert:

debootstrap --arch i386 lenny /.new http://ftp.de.debian.org/debian/

Konfiguration

Wir kopieren wir ein paar notwendige Konfigurationsdateien aus dem laufenden System in das neue:

cp /etc/fstab /.new/etc
cp /etc/network/interfaces* /.new/etc/network
cp /etc/hosts /.new/etc
cp /etc/hostname /.new/etc

Nun starten wir im Rescue-Modus, wo wir den Inhalt des alten Systems in /repair finden.
/.new ist also nun in /repair/.new.

Wir löschen als aller erstes das alte System:

// entfernt alle ordner außer ".new" von /repair
rm -rv /repair/*

Danach verschieben wir das neue System von /repair/.new nach /repair:

mv /repair/.new/* /repair
rm -r /repair/.new

Damit apt/dpkg (rm) korrekt für die SSH-Installation funktioniert, müßen wir noch das proc- und devpts-Dateisystem in das neue System mounten:

mount -t proc proc /repair/proc
mount -t devpts none /repair/dev/pts

chroot in das neue Lenny-System…

LANG=C chroot /repair /bin/bash

… und SSH installieren:

apt-get update
apt-get install ssh

Passwort setzen nicht vergessen:

passwd

… und wieder raus aus dem chroot:

exit

Das wars!
Nun in das Virtuozzo PowerPanel rein, den Repair-Modus beenden und danach sollte das neue Lenny-System erreichbar sein.

Gutes Sandwich!

dsc00339 575x431 Gutes Sandwich!

Zutaten:

  • Brot: Schweizer Bürli
  • Belag: Frischer Salat, Tomaten, Käse und Putenbrust
  • Aufstrich: Philadelphia

Mac-Adresse ändern unter Debian

In /etc/network/interfaces bei dem entsprechenden device:

hwaddress ether 02:01:02:03:04:08

Danach ein:

/etc/init.d/networking restart